WAS GIBT´S?
Bei uns gibt es frisches Gemüse aus naturgemäßem Anbau, direkt vom Hof. Wir bieten unser Gemüse in unserem Selbstbedienungs-Gemüsehäuschen am Hof an. Dieses wird laufend frisch, mit saisonalem Gemüse befüllt.
Aktuelle Öffnungszeiten:
In 2025 leider kein Gemüseverkauf. Aktuelle Infos werden hier auf der Website und auf Social Media bekanntgegeben
WARUM DAS GANZE?
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Weil wir die Natur lieben und unbedingt lernen wollen, wie artenreich, vielfältig und lebendig Landwirtschaft sein kann. Und getreu dem Motto: „Du lernst nur was du tust“, starteten wir in 2022 unsere Erfahrungen in der Praxis.
Wir träumen von kleinststrukturierter Landwirtschaft in der der Boden den wir unseren Kindern und Enkeln hinterlassen fruchtbarer, lebendiger und artenreicher ist als heute. Von einer Landwirtschaft, ohne lange Transportwege aber trotzdem vielfältiger, lokaler Versorgungssicherheit. Von Kreislaufwirtschaft und echter Nachhaltigkeit.
Bei dem Versuch, diesem Traum jeden Tag ein kleines Stückchen näher zu kommen, leitet und unterstützt uns das Gedankengut der Permakultur.
(Literaturempfehlung: Permakultur – Gestaltungsprinzipien für eine zukunftsfähige Lebensweisen von David Holmgren)

Was bedeutet Permakultur für uns?
Wir nutzen Permakultur als Denkwerkzeug in unserem Gestaltungsprozess.
Die zwölf Designprinzipien der Permakultur helfen uns dabei, uns darüber klar zu werden was die nächsten Schritte in unserem Projekt sind. Die drei Ethikprinzipien lassen uns dabei immer wieder innehalten und prüfen, ob wir noch auf dem richtigen Weg sind.
Die Designprinzipien von David Holmgren
- Beobachte und handle.
Wenn wir uns die Zeit nehmen die Natur wirklich zu beobachten, finden wir Lösungen für die verschiedensten Situationen die und beschäftigen. - Sammle und speichere Energie.
Wenn wir Energie dann speichern, wenn sie im Überfluss vorhanden ist, haben wir sie zur Verfügung, wenn wir sie brauchen. - Erwirtschafte einen Ertrag.
Mit leerem Magen lässt es sich nicht gut arbeiten. - Setze auf Selbstregulierung, und lerne aus Feedback.
Oder wie Holmgren sagt, die Sünden der Eltern suchen die Kinder heim. - Nutze und schätze erneuerbare Ressourcen und Leistungen.
Arbeite mit der Natur – nicht gegen sie. - Erzeuge keinen Abfall.
Wenn wir alle Ressourcen, über die wir verfügen, schätzen und nutzen, dann gibt es keinen Abfall. - Gestalte erst Muster, dann Details.
Wenn wir einen Schritt zurücktreten, nehmen wir in Natur und Gesellschaft übergeordnete Muster wahr. Diese können zum Rückgrat unserer Entwürfe werden, die wir anschließend Stück für Stück mit Details ausgestalten. - Integriere mehr als du trennst.
Viele Hände, schnelles Ende. - Nutze kleine und langsame Lösungsstrategien.
Überschaubare und langsame Systeme sind leichter zu pflegen als große; sie können lokale Ressourcen besser nutzen und nachhaltigere Erträge produzieren. - Nutze und schätze Vielfalt.
Vielfalt von Elementen in Systemen macht diese widerstandsfähiger. Sie macht sich zudem die Einzigartigkeit der jeweiligen Umweltsituation zu Nutze. - Schätze das Marginale und nutze Randzonen.
Auch ausgetretene Pfade können Holzwege sein. Das Interessanteste geschieht an den Grenzen und Schnittstellen. Häufig sind dort die wertvollsten, vielfältigsten und produktivsten Elemente eines Systems. - Nutze Veränderung, und reagiere kreativ darauf.
Die Kraft der Vision heißt, Dinge nicht so zu sehen wie sie sind, sondern so, wie sie einmal sein werden.
Die Ethikprinzipien
Earth care
Achtsamer Umgang mit der Erde
People care
Achtsamer Umgang mit allen Menschen & anderen Lebewesen
Fair share
Faires Wirtschaften und sinnvolle Nutzung von Ressourcen und Überschüssen

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